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04.01.2023, 11:53:48 CET Letzte Bearbeitung: 04.01.2023, 12:00:55 CET von PaMi
Vorneweg: meine (viel zu) kleine Wohnung mit ihren 45qm hat einen Balkon (für alle von da draußen, die jetzt den Tierschutz alarmieren wollen).

Ich habe Jahre, wenn nicht Jahrzehnte damit verbracht, mir selbst rigoros jede Katzenhaltung zu verbieten. Erst war es die Stadt um mich herum, dann der 40 Stunden Arbeitsplatz, am Ende saß ich auf dem Land in kleiner Etagenwohnung. Und ich saß vor jeder verfügbaren Haustiersendung im TV und hätte bald jede Katze aus dem Fernseher geklaut.

Ich griff nach jedem Strohhalm, der für Wohnungshaltung sprach und sammelte mir über die Jahre ganze Ballen davon in mein sehnsüchtiges Herz. Es sollte angeblich doch möglich sein: passend eingerichtet, mit Spielkameraden. Oha. Ich hatte plötzlich Ohren wie Dumbo: Echt jetzt? Katzen in Wohnungshaltung?!

In meiner Kindheit hatten wir Katzen. Die waren alle Freigänger. Ich liebe Katzen. Ich vermisste Katzen. Ich vermisste sie schrecklich: damals als Kind, wenn sie plötzlich nicht mehr auftauchten. Und heute als Erwachsene: das Schnurren, die Albernheit, der Geruch von warmem Fell, in das ich meine Nase stecken könnte, das Kitzeln der Schnurrhaare die tatzenden Pfoten, das herzhafte Gähnen und schmatzen am Napf...

Nein in echt und jetzt aber wirklich!!, - meine Wohnung ist winzig und überhaupt, so knapp bei Kasse?! Das geht nicht! Lass es! Im Geiste zimmerte ich Catwalks an alle Wände.

Und in meinem Leben drehten sich dieweil munter die Teufelskreise aus stressigstem Arbeitsplatz, Krankheit und Abstieg aus unterer Mittelklasse einschließlich misslungener Jobwechsel, Krankenhausaufenthalten und tiefer Ratlosigkeit.

Katzenhaltung? Umöglich! Meine Sehnsucht wuchs.

Fortsetzung folgt.