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So vermittelt man einer Katze Heimatgefühle

Begonnen von Lucky-Findus, 30.11.2024, 21:16:33 CET

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Lucky-Findus

Wenn man zum ersten mal eine Katze hat, gibt es ein paar Dinge auf die man achten sollte, damit sich eine Katze wohl- und heimisch fühlt !

Schlafhöhle, Kratzbaum, Futter u. Trinknapf, sowie Katzentoilette haben ihren festen Platz in der Wohnung.
Futter u. Trinknapf sollten nicht neben der Katzentoilette stehen.

Möbel und andere Einrichtungsobjekte werden nicht ständig verschoben oder ausgetauscht.

In der Wohnung oder im Haus gibt es wärmere und kühlere Bereiche,
die von der Katze nach Belieben aufgesucht werden können.

Mindestens ein Fensterplatz bietet ihr Ausblick in die Welt nach draußen.
Möglichst auf der Fensterbank eine Polsterauflage hinlegen.

Die Wohnung ist rauchfrei, und es werden keine Raumsprays, Parfüms, oder Zitrusdüfte
versprüht.

Die Katze hat die freie Wahl zwischen mehreren, verschieden hoch gelegenen Ruheplätze.




2Kater

mauzige Grüße von FFF

El Gato

Noch besser wäre es in der Regel (natürlich gibt es Ausnahmen), gleich zwei Katzen ein Zuhause zu geben, z.B. Wurfgeschwister oder Katzen, die miteinander befreundet sind.

So geben sie sich gegenseitig Sicherheit, so daß der Einzug in das neue Zuhause nicht ganz so schwer ist :umarm:

Siehe dazu auch diesen Thread.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Lucky-Findus

Zitat von: El Gato in 01.12.2024, 18:40:58 CETNoch besser wäre es in der Regel (natürlich gibt es Ausnahmen), gleich zwei Katzen ein Zuhause zu geben, z.B. Wurfgeschwister oder Katzen, die miteinander befreundet sind.

So geben sie sich gegenseitig Sicherheit, so daß der Einzug in das neue Zuhause nicht ganz so schwer ist :umarm:

Siehe dazu auch diesen Thread.


Das sollte man natürlich auch noch erwähnen.
Danke Ingo, für´s hinzufügen !  :thumbup:

Rollbraten

Auch noch zum Thema Heimatgefühle 

Ja, die sogenannte 3-3-3-Regel wird häufig von Tierheimen und Tierschutzorganisationen verwendet, um zu beschreiben, wie sich viele Katzen nach einem Umzug oder einer Adoption an ein neues Zuhause anpassen. Sie ist allerdings kein wissenschaftliches Gesetz, sondern eine grobe Orientierung – jede Katze hat ihr eigenes Tempo.
Die Regel besagt:

  • Nach 3 Tagen:
     Die Katze kommt erst einmal an. Viele Katzen verstecken sich, sind vorsichtig, fressen weniger oder beobachten ihre Umgebung aus sicherer Entfernung. Das ist normales Verhalten. 
  • Nach 3 Wochen:
     Die Katze beginnt, Routinen kennenzulernen. Sie wird oft neugieriger, erkundet mehr Räume, zeigt ihre Persönlichkeit und gewinnt Vertrauen zu den Menschen im Haushalt. 
  • Nach 3 Monaten:
     Viele Katzen fühlen sich nun weitgehend zu Hause. Sie haben feste Gewohnheiten entwickelt, kennen ihr Revier und zeigen ihr normales Verhalten deutlich stärker.
Was hilft bei der Eingewöhnung?
  • Einen ruhigen Rückzugsraum mit Futter, Wasser, Katzenklo und Schlafplatz bereitstellen.
  • Der Katze erlauben, selbst den Kontakt zu bestimmen.
  • Feste Fütterungs- und Spielzeiten einhalten.
  • Versteckmöglichkeiten anbieten und nicht gewaltsam hervorholen.
  • Neue Bereiche der Wohnung schrittweise zugänglich machen, wenn die Katze noch unsicher ist.
Wichtig
Manche Katzen benötigen deutlich weniger Zeit, andere deutlich mehr. Faktoren wie Alter, Charakter, frühere Erfahrungen, Gesundheitszustand und die Umgebung spielen eine große Rolle. Besonders ängstliche oder traumatisierte Katzen können mehrere Monate benötigen, um vollständig Vertrauen zu fassen.
Die 3-3-3-Regel ist daher am besten als hilfreicher Richtwert zu verstehen: Fortschritte bei der Eingewöhnung verlaufen oft in Tagen, Wochen und Monaten – aber nicht bei jeder Katze exakt nach diesem Zeitplan.

Und wie war es bei euch so unser Rocky war der Knaller der brauchte die 3 3 3 nicht kam sah und siegte 
Tiffy brauchte eine ganze Zeit um sich hier einzuleben aber sie wurde ja auch wild geboren
Bei Lotte könnten wir 10 10 10 machen  ;D :D
Und Kim bei der passt die 3 3 3 

El Gato

Unsere Katzen brauchten auch keine Eingewöhnungszeit:

Candy kam damals aus ihrer Box, streckte sich einmal kurz und war im selben Moment Zuhause :coolcat:

Lilly, die damals noch ganz klein war, knurrte uns gefährlich an, als sie aus der Box kam. Eine halbe Stunde später ließ sie sich bereits streicheln.

Sugar versteckte sich am ersten Tag hinter einen Karton, den wir zur Höhle umfunktioniert hatten. Zwei Stunden später traute sie sich hervor und eroberte ihr neues Zuhause :happycat:

Auch Ivy und ihre Kleinen hatten keine Eingewöhnungsprobleme, als sie ins Katzenzimmer verfrachtet wurden.

Der einzige, der etwas Schwierigkeiten hatte, war Micky. Vielleicht lag es daran, dass er vorher nur das Tierheim kannte. Am ersten Tag saß er nur auf dem Vertiko und traute sich nicht herunter. Am nächsten Morgen kam er aber direkt auf mich zu, um sich Streicheleinheiten abzuholen. Sein neues Zuhause hatte er wohl über Nacht erkundet.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Rosi

Ja die 3-3-3 Regel hatte ich neulich meinen Mann erklärt. :D Weil ich da was darüber las.


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.

Lucky-Findus

Findus hatten wir damals an seinem KaKlo aus der Box gelassen.
Ich hatte mal gelesen, das man das so machen sollte,
damit er als erstes weiß, wo er den Klo findet.
Er schaute sich um, ging von Raum zu Raum und lag 2 Stunden später an unserem Fußende des Bettes Ich lag damals mit ihm im Bett, weil ich durch die ganze Aufregung mit der Abholung von ihm und ob alles klappt ziemlich Migräne bekam, als ich dann schließlich mit dem Kleinen zu Hause ankam. Er hatte absolut keine Angst oder Panik bei mir im Bett zu liegen.


Rosi

Zitat von: Lucky-Findus in 06.06.2026, 20:14:52 CESTFindus hatten wir damals an seinem KaKlo aus der Box gelassen.
Ich hatte mal gelesen, das man das so machen sollte,
damit er als erstes weiß, wo er den Klo findet.

Das mache ich auch immer so,egal bei welcher Katze :D ;)

Er schaute sich um, ging von Raum zu Raum und lag 2 Stunden später an unserem Fußende des Bettes Ich lag damals mit ihm im Bett, weil ich durch die ganze Aufregung mit der Abholung von ihm und ob alles klappt ziemlich Migräne bekam, als ich dann schließlich mit dem Kleinen zu Hause ankam. Er hatte absolut keine Angst oder Panik bei mir im Bett zu liegen.

Klasse,ein lieber kerl :sweet:


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.