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Gibt es sowas wie einen "Kittenbonus" unter Katzen?

Begonnen von El Gato, 09.07.2025, 09:54:48 CEST

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Kitten-BonusKindchenschema

El Gato

Da ja bei Jana vor Kurzem die beiden Katzenmädels Flausch und Fussel eingezogen sind und ihre Zusammenführung mit Filou bereits abgeschlossen zu sein scheint, befragte ich mal die künstliche Intelligenz dazu:

Der Begriff "Kittenbonus" wird umgangssprachlich manchmal verwendet, um die besonders starke Anziehungskraft von Kätzchen zu beschreiben. Kätzchen wirken auf viele Menschen unwiderstehlich süß durch ihre großen Augen, kleinen Körper, verspieltes Verhalten und weiches Fell. Diese Eigenschaften lösen bei Menschen oft einen Pflegeinstinkt aus, was evolutionär betrachtet dazu beiträgt, dass Jungtiere besser geschützt und versorgt werden.

Wissenschaftlich gesehen hängt der "Kittenbonus" mit dem sogenannten Kindchenschema (Babyface-Effekt) zusammen, das von Konrad Lorenz beschrieben wurde. Merkmale wie große Augen, runde Köpfe und kleine Nasen triggern bei Menschen und sogar anderen Tieren positive Emotionen und Fürsorgeverhalten. Bei Katzen ist dieser Effekt besonders ausgeprägt, da sie auch als erwachsene Tiere oft neotenische (kindliche) Züge behalten, was sie besonders ansprechend macht.

Der "Kittenbonus" oder das Kindchenschema hat auch unter Katzen selbst eine Wirkung, allerdings in einem anderen Kontext als bei Menschen. Katzen reagieren oft instinktiv auf die Merkmale von Kätzchen, wie große Augen, kleine Körper und hohe, piepsige Laute, die Fürsorgeverhalten auslösen können. Dies ist besonders bei Mutterkatzen zu beobachten, die durch diese Merkmale ihrer Jungen motiviert werden, sie zu pflegen, zu schützen und zu füttern.

Aber auch bei fremden Katzen oder zwischen erwachsenen Katzen kann ein ähnlicher Effekt auftreten. Beispielsweise können adulte Katzen, die neotenische (kindliche) Züge wie große Augen oder verspieltes Verhalten zeigen, bei anderen Katzen weniger Aggression auslösen und eher toleriert oder sogar beschützt werden. Dies ist evolutionär sinnvoll, da Jungtiere oft weniger als Bedrohung wahrgenommen werden und so bessere Überlebenschancen haben.

Zusammengefasst: Der "Kittenbonus" existiert auch unter Katzen, vor allem durch das Kindchenschema, das Fürsorge- oder Toleranzverhalten fördert, besonders bei Mutterkatzen oder in sozialen Interaktionen.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

El Gato

#1
Allzu viele Erfahrungen mit der Zusammenführung von erwachsenen Katzen mit Kitten habe ich nicht gemacht, aber dafür ausschließlich gute :thumbup:

Die Zusammenführung der kleinen Lilly mit Tigger und Micky war überhaupt kein Problem, genauso wenig wie die der beiden Sibi-Mädels Coco und Minou mit Sugar und Candy. Sugar hatte sogar mütterliche Gefühle für die beiden, und auch von Candys Seite aus gab es keine Aggressionen ihnen gegenüber.

Meiner Meinung nach gibt es den Kittenbonus, aber ich bin der Meinung, daß das auch damit zusammenhängt, daß die erwachsene Katze gut sozialisiert wurde. Ich weiß nicht wie Lilly, die zu früh von ihrer Mutter getrennt wurde und als erwachsenen Katze vor vielen neuen Dingen Angst hatte, reagiert hätte, wenn wir ihr zwei Kitten vor die Nase gesetzt hätten. Mit einer Katze, die seit Jahren allein gelebt hat und keine anderen Katzen kennt, könnte es wohl auch problematisch werden.

Wie ist Eure Meinung zu dem Thema? Habt Ihr vielleicht selber schon Erfahrungen mit der Zusammenführung von erwachsenen Katzen mit kleinen Kätzchen gemacht?

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Rollbraten

Als Tiffy kam waren Kim und Lotte zwei Jahre
Kim hatte hier das sagen  ;D
Tiffy kam Kim stand vor ihr fauchte , Tiffy war ne wilde wurde draußen geboren guckte Kim an fauchte und spuckte sie an . Freunde sind die zwei nie geworden  ;D  :D  ;D Lotte brummelte nur vor sich hin so nach dem Motto die brauchen wir nicht  ;D  :D Tiffy hing sehr an Lotte die beiden waren Freunde . Rocky kam 1 Jahr später kam sah und siegte er war der Boss keine Probleme von der ersten Minute an

Lucky-Findus

Ich denke mal, es kommt auf die erwachsene Katze/Kater an.
In den meisten Fällen wird es wohl mit dem Kittenbonus funktionieren !
Aber auch hier sage ich "Ausnahmen bestätigen die Regel"
Ich kenne jemand die hatte eine erwachsene Katze und dachte mit einem Kitten als Zweitkatze
ginge das gut. Was aber nicht der Fall war und sie das Kitten wieder abgeben musste.
Ich hätte das wahrscheinlich anders geregelt.
Aber im großen Ganzen glaube ich an den Kittenbonus mit dem Kindchenschema ! :) 

El Gato

#4
Ja, wenn eine erwachsene Katze schon länger allein gelebt hat, dann könnte es Probleme geben.

Aber Filou bspw. hat ja bereits mit zwei anderen Katern zusammengelebt und sich dabei als sozial gezeigt. Da waren eigentlich keine Probleme zu erwarten.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Lucky-Findus

Zitat von: El Gato in 09.07.2025, 13:25:12 CESTJa, wenn eine erwachsene Katze schon länger allein gelebt hat, dann könnte es Probleme geben.

Aber Filou bspw. hat ja bereits mit zwei anderen Kater zusammengelebt und sich dabei als sozial gezeigt. Da waren eigentlich keine Probleme zu erwarten.

Es ist toll das es so gut funktioniert bei Filou und den beiden Mädels !  :freu: