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Katzen als „Mitarbeiter“ in Japan

Begonnen von El Gato, 19.01.2026, 11:17:55 CET

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El Gato

Katzen als ,,Mitarbeiter": Wie Qnote Inc. in Japan mit Samtpfoten die Arbeitswelt auffrischt

In Tokio hat das Technologie- und Designunternehmen Qnote Inc. einen ungewöhnlichen Weg gefunden, Arbeitsumfeld, Unternehmenskultur und Mitarbeiterzufriedenheit zu gestalten: Katzen sind dort nicht nur Haustiere am Arbeitsplatz, sondern offiziell integrierte ,,Mitarbeiter" mit eigenen Rollen und Bedeutung im Firmenalltag.

Alles begann im Jahr 2004, als Qnote seinen ersten Büro-Katzen-Angestellten, Futaba, aus einem Sushi-Restaurant adoptierte. Der Erfolg und die positive Resonanz innerhalb des Teams führten dazu, dass weitere Katzen in den Betrieb aufgenommen wurden. Heute zählt Qnote etwa 10 Katzen. Sie stammen aus Tierheimen, wo sie sonst womöglich getötet worden wären.


Rollen im Katzen-Team: Von ,,Chaircat" bis ,,Manager"

Die Katzen bei Qnote tragen keine reinen Etiketten: Sie haben bewusst zugewiesene ,,Positionen" im Unternehmen, die sowohl humorvoll als auch symbolisch sind. Aufgabenbezeichnungen reichen von ,,chief clerk" über ,,manager" bis hin zu ,,chaircat" – einer Rolle, die der ältesten und etabliertesten Katze Futaba verliehen wurde. Dieser Titel steht symbolisch über dem des CEO und unterstreicht die besondere Position der Tiere im Unternehmen.





Arbeitsumfeld nach Katzen-Maß

Als Qnote 2020 in ein größeres Bürogebäude umzog, wurde die Gestaltung der Arbeitsräume auch an die Bedürfnisse der Katzen angepasst. Die zweite und dritte Etage wurden speziell für die tierischen Kollegen renoviert und ausgestattet: mehrere Katzenklos, erhöhte Katzensitze und kratzfeste Wände sollen ein katzenfreundliches Umfeld schaffen.


Auswirkungen auf Menschen und Unternehmenskultur

Die Präsenz der Katzen wird von Führungskraft und Mitarbeitern als mehrdimensionaler Beitrag zur Kultur gesehen:

  • Förderung der Zufriedenheit und Bindung: Qnote berichtet von einer niedrigen Fluktuationsrate, die teilweise auf das tierfreundliche Klima zurückgeführt wird. Mitarbeiter würden die angenehme Stimmung und die entspannte Atmosphäre schätzen.
  • Anziehung von Talenten: Bei Bewerbungsverfahren wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass idealerweise Katzenliebe eine Voraussetzung ist, weil sich das Tier-integrative Umfeld auf Bewerber anziehend auswirkt.
  • Soziale und emotionale Funktionen: Die Katzen gelten nicht nur als ,,Stress-Breakers", sondern auch als Eisbrecher zwischen Kollegen und Kolleginnen. Sie fördern informelle Interaktionen, die zu einem besseren Teamgefühl beitragen können.

CEO Nobuyuki Tsuruta betont, dass gelegentliche Unterbrechungen durch Katzen im Arbeitsalltag willkommen seien, da sie Mitarbeiter dazu anregen, bewusst Pausen einzulegen, was sich positiv auf Konzentration und Kreativität auswirken kann.


Eine Marke mit Katzen-Identität

Die katzenfreundliche Ausrichtung von Qnote spiegelt sich nicht nur im physischen Bürodesign wider, sondern auch in der Unternehmensmarke. Katzensymbole und -designs sind Teil der Firmenwebsite und des Logos, was die Identifikation mit dem speziellen Arbeitsplatzkonzept verstärkt.

Qnote Inc. zeigt, wie tierfreundliche Arbeitsmodelle über reine Sympathie hinaus zur Bindung von Mitarbeitern, zur Förderung von Teamdynamik und zur Schaffung einer positiven Arbeitsatmosphäre beitragen können. Die bewusste Integration von Katzen als ,,Mitarbeiter" bleibt dabei weniger eine bloße Kuriosität als vielmehr ein Beispiel für kreative Unternehmenskultur-Gestaltung im modernen Arbeitsumfeld, und dazu wurde auch etwas für den Tierschutz getan  :applaus:

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Lucky-Findus

Na, das ist jetzt aber mal ein toller Arbeitsplatz ! :D :thumbup:

Rosi

Ist das super!!!Und vorallem,die Katzen wurden aus der Tötung gerettet! :freu: :thumbup:
Es ist schlimm,das es diese Tötungsstationen überhaupt gibt :(

Dieser Arbeitsplatz,wäre der ideale Ort für mich. :D Man sieht auch wie liebevoll mit den Katzen umgegangen wird und es wird auf Hygiene geachtet.


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.

Just-Me

Ich glaube da könnten wir alle direkt anfangen :D


"Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort 'Tierschutz' überhaupt geschaffen werden musste". (Theodor Heuss)

Rollbraten

#4
So macht Arbeit Spaß  :thumbup: außer das so ein Bürojob so gar nix für mich wäre

El Gato


Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

2Kater

Mitarbeiter "Miau"  :sweet: :sweet: :sweet:
mauzige Grüße von FFF

Lucky-Findus

Zitat von: Just-Me in 19.01.2026, 17:35:06 CETIch glaube da könnten wir alle direkt anfangen :D
:ja:

Rosi



Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.

Rollbraten

Vielleicht ein klein wenig übertrieben  ;D

Lucky-Findus

Zitat von: Rollbraten in 20.01.2026, 06:24:21 CETVielleicht ein klein wenig übertrieben  ;D
:floet: