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Was tun, wenn einem eine Katze zuläuft?

Begonnen von El Gato, 13.03.2026, 12:15:22 CET

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Fundkatze

El Gato

Es kann immer vorkommen, dass plötzlich eine fremde Katze im Garten sitzt, vor der Haustür maunzt oder sogar versucht, ins Haus zu kommen. Die Frage in einem solchen Fall ist, ob die Katze vielleicht einem Nachbarn gehört, sich verlaufen hat oder ob sie ausgesetzt wurde. Damit man richtig reagiert, hier ein paar sinnvolle Schritte:

Nicht jede fremde Katze ist automatisch ein Streuner. Viele Freigängerkatzen - vor allem die unkastrierten - machen große Ausflüge und schauen auch gern mal bei anderen Menschen vorbei. Deshalb sollte man zunächst beobachten, ob die Katze gepflegt wirkt, ein Halsband trägt oder regelmäßig wieder verschwindet.

Man sollte nicht jeder fremden Katze sofort Futter hinstellen, denn sonst könnte sie damit anfangen, sich bei Euch regelmäßig eine Zusatzmahlzeit abzuholen, selbst wenn sie ein Zuhause hat. Außerdem weiß man nicht, ob sie aus gesundheitlichen Gründen nicht evtl. nur bestimmtes Futter fressen darf.

Bei Ivy war die Sache eindeutig, denn sie wirkte zwar nicht verwahrlost, aber sie war sehr abgemagert und hatte natürlich ihre Kitten dabei.

Wenn die Katze zutraulich ist, sollte man vorsichtig nachschauen, ob sie vielleicht tätowiert ist. Man könnte auch (soweit vorhanden) ihren Chip  auslesen bzw. auslesen lassen, z.B. beim Tierarzt. Manche Katzen tragen auch ein Halsband mit Adress-Anhänger.

Oft klärt sich alles ganz schnell, wenn man in der Nachbarschaft nachfragt. Häufig gehört die Katze jemandem aus der Nähe, der sie als Freigänger hält.

Wenn man sich sicher ist, dass es sich um eine entlaufene oder ausgesetzte Katze handelt, sollte man entweder das nächste Tierheim oder die Gemeinde (Fundbüro) informieren. Wer eine Katze einfach behält und nicht als Fund meldet macht sich der Unterschlagung strafbar!

Eine Vorlage für die Meldung einer Fundkatze findet man hier.

Auf keinen Fall sollte man sich von der zuständigen Gemeinde abwimmeln lassen. Gern wird manchmal z.B. behauptet, sie wären für herrenlose Katzen / Streuner nicht zuständig und wer diese füttert, wäre damit automatisch ihr Halter, was aber nicht zutrifft, siehe auch hier.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

El Gato

Wichtig ist auch:

Nach dem Gesetz erwerben Finder von Haustieren (z.B. Fundkatzen) nach Ablauf von sechs Monaten ab der Anzeige des Fundes das Eigentum an dem Tier. Voraussetzung ist wie gesagt, dass der Fund bei der Gemeinde oder dem Tierheim gemeldet wurde, siehe § 973: Eigentumserwerb des Finders.

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Rosi

Man muss alles erdenkliche unternehmen,ob Flyer..etc..um nach dem Halter zu suchen und zu finden.Ist schwer,aber machbar.
Heute kann man ja auch vieles dank der TS im Netz teilen :thumbup:


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.

El Gato

Zitat von: Rosi in 13.03.2026, 17:56:53 CETHeute kann man ja auch vieles dank der TS im Netz teilen :thumbup:

Genau, es gibt nämlich fast überall regionale Facebook-Gruppen, in denen es um vermisste und gefundene Katzen geht. 

Ich halte nichts von Facebook, aber diese Gruppen sind eine sinnvolle Sache, durch die viele entlaufende Haustiere wieder zurück zu ihren Dosenöffnern kamen :thumbup:

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

El Gato

Wie sieht es eigentlich aus, wenn man eine verletzte oder schwer kranke Fundkatze zum Tierarzt gebracht hat? Wer übernimmt dann die Kosten?

Der Tierschutzverein Tierzuliebe Emsland hat momentan Probleme mit der Gemeinde Herzlake wegen der Kostenübernahme für die tierärztliche Versorgung von Fundkater Diego im Notdienst an einem Samstagabend:



https://www.facebook.com/reel/1270873541604742


Rechtlich sieht es so aus, dass die Gemeinde die Kosten übernehmen muss, wenn die Katze als Fundtier gemeldet wurde, siehe auch hier. In diesem Fall war es allerdings nicht möglich, den Fund vorher zu melden, zumal Eilbedarf bestand. In einem anderen Fall blieb eine Finderin auf ihren Kosten sitzen, auch weil die tierärztliche Behandlung nicht so dringend gewesen sie, dass sie nicht nach der Fundmeldung stattfinden hätte können.

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht und drücke dem Verein natürlich die Daumen :daumen:

Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Lucky-Findus

Da drücke ich  die Daumen auch mal mit ! :daumen:
Ich finde, das ist eine regelrechte Unverschämtheit von den Behörden ! :boese:

El Gato

Die versuchen es mit allen Mitteln, Geld einzusparen >:(

In unserem Nachbarort haben sie auf einer Verkehrsinsel so ein blödes Modell eines Bohrturms hingestellt. Für so einen Mist ist genug Geld da :boese:

Das Thema mit der Übernahme der Tierarztkosten hatten wir bereits hier im Forum. Daraus geht hervor, dass die Gemeinde in einem Notfall auch ohne vorherige Meldung die Kosten übernehmen muss, wenn der Fund danach so schnell wie möglich gemeldet wird:

Wer zahlt für die Unterbringung und Behandlung von Fundtieren?


Tigger, Micky, Lilly und Sugar im Herzen ❤️

Rosi

Zitat von: El Gato in 14.03.2026, 10:01:19 CETGenau, es gibt nämlich fast überall regionale Facebook-Gruppen, in denen es um vermisste und gefundene Katzen geht. 

Ich halte nichts von Facebook, aber diese Gruppen sind eine sinnvolle Sache, durch die viele entlaufende Haustiere wieder zurück zu ihren Dosenöffnern kamen :thumbup:
Geht mir genauso Ingo.Doch dafür sind sie wirklich gut.ich selbst habe zwar keinen kann nur so lesen,leider auch nicht alles,dann kommt..das man sich einloggen muss.


Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.

Rosi

Das Bezahöen ist von region zu Region unterschiedlich,was ich so gelesen habe.
Aber einer schwerst verletzten Katze,sprich Kater die Behandlung zu unterschlagen..ich hätte das nie getan.Irgendwie gehts immer weiter.
Meine TÄ hätte das sicher auch so gesehen.
Da streiten sich die Kommunen (nenn ichs mal so als Laie)um die Behandlungskosten eines Fundtieres...Das les ich sooft..Pfuiiii schämt euch,ihr
Zitat von: El Gato in 14.03.2026, 10:32:21 CETIn einem anderen Fall blieb eine Finderin auf ihren Kosten sitzen, auch weil die tierärztliche Behandlung nicht so dringend gewesen sie, dass sie nicht nach der Fundmeldung stattfinden hätte können
Und wer entscheidet diese Dringlichkeit?????rgendwelche Sesselpupser..???
Wirklich,da fällt mir nix mehr zu ein..Es sollte solchen Menschen selbst einmal so gehen,in der Notaufnahme.Das ist nicht krass,das ist realistisch von mir.
Kein Herz für Tiere,dann haben besser Schnauze halten >:( :(

Zitat von: El Gato in 14.03.2026, 13:36:41 CETDie versuchen es mit allen Mitteln, Geld einzusparen >:(

Ist nichts neues.. >:( :(

In unserem Nachbarort haben sie auf einer Verkehrsinsel so ein blödes Modell eines Bohrturms hingestellt. Für so einen Mist ist genug Geld da :boese:

Was soll das bezwecken?? Kommt da wenigstens Öl raus..ironieoff*

Es sind übrigens alles unsere Steuergelder für die WIR einzahlen.
Da zahle ich doch lieber für ein krankes Tier Steuern.


Das Thema mit der Übernahme der Tierarztkosten hatten wir bereits hier im Forum. Daraus geht hervor, dass die Gemeinde in einem Notfall auch ohne vorherige Meldung die Kosten übernehmen muss, wenn der Fund danach so schnell wie möglich gemeldet wird:

Wer zahlt für die Unterbringung und Behandlung von Fundtieren?

Richtig,ich frage ja auch nicht erst meinen Hausarzt ob ich am WE zur Notaufnahme gehen darf wenns mir schlecht geht..ist jetzt ein doofer Vergleich,aber letztendlich..man darf keine Tiere wissentlich quälen,und das würde man.


Hatte ich ja Glück,das ich meinen Mauersegler den mein Mann fand,und ich mich kümmerte,behandeln lassen durfte.

Kurz vor 20 Uhr,natrülich waren wir erst bei der Polizei,so wie der Werdegang sein sollte..die sagten uns das,was uns das Netz daheim schon schrieb..
Ja..die Feuerwehr sollten wir anrufen,nur Männe meinte,am telefon,die haben anderes zu tun,als wegen eines Mauerseglers zu kommen,
letztendlich ab nach Düppel und dann wurde der 8.kleine Mauersegler kostenlos behandelt.
Alle sehr nett,vor uns ein kotzender Hund draussen..öhhm..Das Bild habsch nicht vergessen..lach*
Ach den Nabu und andere Stellen rief ich an,aber halt ehrenamtlich,kann ich nicht erwarten,das man dort ad hoc ans tel.geht.
Habe auch noch bilder von dem kleinen Schatz,frech war er ja. ;)
:thumbup:
Ich hoffe,das niemadn auf den Kosten sitzenbleibt. :daumen: :daumenhoch: :daumenhoch:



Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht
denken. Verfasser unbekannt.